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Nonnenfelsen Jonsdorf-

Wandern im Zittauer Gebirge

 

Wanderweg zum Nonnenfelsen

 

Die Nonnenfelsen sind skurrile Felsformationen im Zittauer Gebirge. Die Felsnadeln erscheinen manch einem als Nonnen und auch Mönche sollen hier schon gesehen worden sein. In dem Steinzoo gibt es noch viele weitere Felsen zu entdecken, wie z.B. die Orgel oder das Nashorn. Diese Wanderung führt direkt an der Grenze zu Tschechien entlang und ist auch für ungeübte Wanderer machbar. Sogar ein Schaubergwerk kann hier in Jonsdorf besucht werden.

Wanderung zum Nonnenfelsen

In Jonsdorf, direkt am Gondelteich, befindet sich ein großer Parkplatz. Am Wochenende wird es hier meistens ziemlich voll. Dann kann es schonmal möglich sein, das gegen Mittag die Autos auch schon am Straßenrand abgestellt werden. 

Von dem großen Parkplatz starten wir in Richtung Gondelteich. Wer möchte kann hier auch in der Gaststätte einkehren. Mit Live-Musik könnt ihr euch hier kulinarisch verwöhnen lassen. Uns reichte eine Kugel Eis aus und weiter ging es durch den Wald in Richtung Nonnenfelsen. Schon nach wenigen Minuten zweigte der Weg nach rechts ab. Ein paar Stufen brachten uns hinauf auf das Felsplateau. Dort fanden wir einen Berggasthof vor. Schon hier hatte man einen tollen Blick auf die Stadt, aber ein kurzer steiler Aufstieg brachte uns noch ganz nach oben. Auf dem kleinen Plateau des Nonnenfelsens hatten wir einen Panoramablick auf die umliegenden Felsformationen.

 

Auf dem Nonnenfelsen im Zittauer Gebirge

 

Zurück auf dem Hauptweg ging es weiter durch den Wald. Der leicht ansteigende Wanderweg brachte uns direkt an die tschechische Grenze. Dort mussten wir links abbiegen. Nach wenigen Minuten wieder nach links. Es folgte ein idyllischer Waldweg.

Nach etwa dreißig Minuten erwarteten uns zwei kleine Plateaus. Von dem ersten konnten wir den Nonnenfelsen erblicken, auf dem wir vorher waren. Auf dem zweiten Plateau fanden wir die Kleine und die Große Orgel. Wirklich erstaunlich, was die Natur erschaffen hat! Entstanden sind diese Formationen durch glühenden Lavafluss, der den Sandstein erhitzte. Beim Abkühlen zersprang dieser in Säulenform.

 

Der Steinzoo in Jonsdorf

 

Wieder unten angekommen, sollten wir kurz danach noch einmal einen Blick links nach oben werfen. Dort waren der Bernhardiner und das Nashorn zu sehen. Dann standen wir schon bald an einer Kreuzung. Links führt der Naturlehrpad weiter durch vier Steinbrüche, vorbei an einem Schaubergwerk und der Steinbruchschmiede. Von April bis Oktober finden die Führungen durch die Mühlsteinbrüche jeweils mittwochs statt. Hier gibt es auch einen Grillplatz, der nach Voranmeldung durch Besuchergruppen genutzt werden kann.

 

Auf zum Schwarzen Loch im Zittauer Gebirge

 

Diese Rundwanderung führte uns dann noch etwa eine halbe Stunde durch den Wald. Einige steile Treppenstufen brachten uns nach unten. Dann erreichten wir wieder den Parkplatz, wo unsere Tour startete.

Kelchsteine in Hain

Mit 22m Höhe sind die Kelchsteine die höchsten Felsen im Zittauer Gebirge und das Wahrzeichen des Kletterns. Diese Wanderung lässt sich mit den Aussichtsfelsen "Scharfenstein" und "Töpfer" verbinden.

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