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Wandern im Zittauer Gebirge - Deutschlands kleinstes Mittelgebirge

 

Auf zum Schwarzen Loch im Zittauer Gebirge

 

Klein, aber Oho! Das Zittauer Gebirge hat wirklich eine Menge zu bieten. Ein ideales Wandergebiet mit über 300 km sehr gut markierten Wanderwegen. Markante und wuchtige Basaltkuppen prägen das Gebirge, die sich mit Sandsteinfelsen in Jonsdorf und dem Oybin abwechseln. Hier bist du überall von schönen Wäldern umgeben. Als Naturfreund und Wanderer bist du also genau richtig. Aber auch Kletterer kommen voll auf ihre Kosten! Das Gebiet können wir besonders Familien empfehlen. Neben dem Naturspektakel gibt es auch noch ein Freizeitparadies in Großschönau, ein Schmetterlingshaus, eine Waldbühne und eine Schlittschuhhalle in Jonsdorf. Für die Architekturfreunde unter euch gibt es etliche Umgebindehäuser zu sehen. Auf dem Oybin erwartet euch eine Klosterruine. 

 


Was gibt es im Zittauer Gebirge zu sehen? 

 

Kloster - und Burgruine Oybin

 

Sehenswürdigkeiten im Zittauer Gebirge

 

Der 514m hohe Oybin ist der bekannteste Berg im Zittauer Gebirge. Ein bienenkorbähnliches Sandsteinmassiv ragt aus dem Kurort Oybin heraus und ist wirklich nicht zu übersehen. Dort oben befindet sich die alte Klosterruine. Auf dem Weg dahin lauft ihr durch die süße Innenstadt des Kurorts Oybin und kommt an vielen kleinen Umgebindehäusern vorbei. Auch an Restaurants mangelt es hier auf keinen Fall. Nach etwa 15 Minuten Fußweg und einem kleinen, steilen Aufstieg habt ihr das Plateau erreicht. Der Eintritt in diese Burgruine kostet in der Hauptsaison 7€ pro Person. Kinder zahlen nur 2,50€. Geöffnet hat sie von 9 – 17 Uhr. 

 

Klosterruine auf dem Oybin

 


Die Nonnenfelsen in Jonsdorf

 

Blick auf den Nonnenfelsen im Zittauer Gebirge

 

Die Nonnenfelsen sind skurille Felsformationen im Zittauer Gebirge. Die Felsnadeln erscheinen manch einem als Nonnen und auch Mönche sollen hier schon gesehen worden sein. Ihr erreicht sie ganz einfach von dem großen Waldparkplatz in Jonsdorf aus. Hier werdet ihr als erstes ein paar kleine Stände mit handgemachten Dingen sehen. Direkt dahinter befindet sich eine Gaststätte, welche an einem kleinen Teich gelegen ist. Mit Live-Musik könnt ihr euch hier kulinarisch verwöhnen lassen. Wer will, kann sich auch eine Kugel Eis mitnehmen. Nach etwa 20 Minuten steht man schon vor den über 500m hohen Felsen.  Ein einfacher Weg über Stiegen, Treppen und eine Brücke bringen dich auf das Felsplateau. Von dort hat man den besten Blick auf die Felsenstadt. Vielleicht könnt ihr ja von dort oben schon die ein oder andere Felsfigur erkennen. Übrigens gibt es hier oben auch einen Berggasthof, der für die ein oder andere Erfrischung sorgt.


Der Steinzoo in Jonsdorf

 

Die Große Orgel im Zittauer Gebirge

 

Wir können euch dann noch die Rundwanderung ans Herz legen. Dabei lauft ihr genau auf der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien entlang. Mit etwas Fantasie könnt ihr viele Felsformationen als Tiergestalten entdecken, z.B. ein Nashorn oder einen Bernhardiner. Auch andere Seltenheiten aus Sandstein gibt es zu sehen, wie die Kleine und die Große Orgel. Glühende Lavaflüsse erhitzten damals den Sandstein und durch Abkühlung zersprang dieser in eine Säulenform. Der Naturlehrpad führt dann weiter durch vier Steinbrüche, vorbei an einem Schaubergwerk und der Steinbruchschmiede. Von April bis Oktober finden die Führungen durch die Mühlsteinbrüche jeweils mittwochs statt. Hier gibt es auch einen Grillplatz, der nach Voranmeldung durch Besuchergruppen genutzt werden kann.

 

Grillplatz am Schaubergwerk in Jonsdorf


Die Karasekhöhle in Spitzkunnersdorf 

 

Der "Weiße Stein" oder auch die "Karasekhöhle"

 

In der Nähe des Nonnenfelsens befindet sich die Karasekhöhle oder auch “Der Weiße Stein” genannt. Durch verschiedene Härtegrade des Gesteins entstanden bei der Erosion des Gesteins Blöcke, Felstrümmer und auch schachtartige Höhlungen. Die Gesteine sind bis zu 50 Meter hoch und besitzen eine weiße bis gelbe, teilweise auch rötliche oder braune Farbe. Der Räuberhauptmann Johannes Karasek fand hier im 18. Jahrhundert Unterschlupf und versteckte seine Schätze.

Da ihr diese Höhle in weniger als fünf Minuten zu Fuß erreicht habt, empfehlen wir euch den kurzen Halt mit einem anderen Ausflug zu verbinden, z.B mit den Nonnenfelsen.


Die Kelchsteine in Hain

 

Die Kelchsteine in der Nähe des Oybin

 

Ein kurzen Abstecher solltet ihr noch zu den Kelchsteinen machen. Sie sind die bekanntesten Kletterfelsen im Zittauer Gebirge. Direkt am Straßenrand in Hain befinden sich diese lustigen Felsformationen. Seht ihr auch Pilze? 😁


Wo befindet sich das Zittauer Gebirge? 

Das Zittauer Gebirge befindet sich im Osten Sachsens, direkt an der Grenze zu Tschechien.  

Wo kann ich am Besten übernachten?

Wir empfehlen euch eine Unterkunft in Jonsdorf oder im Kurort Oybin. Dort gibt es unzählige Ferienwohnungen, aber auch Hotels. In Großschönau könnt ihr euch auch im Ferienpark eine Wohnung nehmen oder auch draußen campen. Dort habt ihr gleich ein Hallenbad mit Saunalandschaft vor der Tür, bzw. im Sommer ein Freibad. Ihr könnt auch in Zittau übernachten, aber dann müsst ihr ein Stück fahren, um das Gebirge zu erreichen. 

Wieviel Tage sollte ich für das Zittauer Gebirge einplanen?

Wir empfehlen euch mindestens ein verlängertes Wochenende im Zittauer Gebirge zu bleiben, damit ihr alles in Ruhe erkunden könnt. Wollt ihr noch einige Attraktionen mitnehmen, wie das Schmetterlingshaus, die Eishalle, den Freizeitpark usw. lohnt es sich eine Woche zu bleiben.


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