Explore » Wanderlust » Schweiz

Graubünden

Was gibt es schöneres als die Natur? Die Schweiz hat uns mit ihrer traumhaften Landschaft einfach umgehauen. Wunderschöne Bergseen und einmalige Schluchtenlandschaften machten unseren Urlaub trotz des schlechten Wetters perfekt. Vier Tage verbrachten wir in Graubünden, ein Kanton im Osten der Schweiz. Dort schauten wir uns Flims & Arosa etwas genauer an.

Der Segnesboden

Der Segnesboden befindet sich in Naraus auf über 1800m Höhe. Dort hat uns die Schönheit der Natur umgehauen. Wir sind von Flims direkt mit dem Sessellift bis nach Naraus gefahren. Von dort sind wir dann noch ca. 2 Stunden bis zum Segnesboden gelaufen. Hier befindet sich die Segneshütte, in der ihr euch stärken könnt. Falls ihr eine längere Wanderung geplant habt, könnt ihr hier sogar übernachten. Als wir am Segnesboden waren, war leider kaum Wasser vorhanden. Das liegt daran,das die Bäche auf den beiden Hochebenen ständig ihren Lauf ändern. Es entstehen neue Seen und und sie verschwinden wieder. Gelohnt hat es sich trotzdem. Wir sind noch bis ans andere Ende des "See" gelaufen, denn dort wartete noch ein wunderschöner Wasserfall auf uns.

Bis nach Flims sind wir dann tatsächlich gelaufen. Und zwar über den "Flimser Wasserweg". Wir würden euch aber empfehlen diese beiden Wanderungen auf zwei Tage zu verteilen, denn es war wirklich sehr weit und wir waren auch fix und fertig. Allerdings war das unser lezter Tag in der Schweiz und wir wollten nicht fahren ohne den "Trutg dil flem" gesehen zu haben.


Flimser Wasserweg

"Über sieben Brücken musst du geh'n". Das trifft hier wohl voll und ganz zu. Denn wenn ihr den "Trutg dil flem" entlang geht überquert ihr sieben Brücken. Von diesen könnt ihr die Felsformationen bestaunen und das Rauschen des Bergbachs lauschen. Der Wasserweg führt euch von der Quelle des Bachs Flem im oberen Segnesboden vorbei an einmaligen Schluchtenlandschaften bis ins Dorfzentrum von Flims hinab. Insgesamt waren es etwa 12km.


Caumasee - Rheinschlucht - Crestasee

Der Caumasee in Flims hat uns mit seiner leuchtenden Farbe wirklich beeindruckt. Nicht umsonst nennt man ihn "Die Perle von Flims". Jede Menge Sonnenliegen laden dort zum Verweilen ein. Es gibt auch ein Selbstbedienungsrestaurant. Im Sommer könnt ihr natürlich dort baden. Geht ihr den Wanderweg weiter erreicht ihr nach etwa 20min die Rheinschlucht. Von dem Aussichtsturm "Il spir" habt ihr einen atemberaubenden Blick auf die Schlucht. Nicht umsonst wird sie "Swiss Grand Canyon" genannt. Sie gehört zu den wohl spektakulärsten Landschaften in Graubünden und ist sogar in den Alpen einzigartig.

Für uns ging es dann weiter Richtung Crestasee. Ein echter Geheimtipp: kristallklares Wasser, eingebettet in einen dunkelgrünen Baumkranz. Er ist 375 Meter lang und 180 Meter breit und gehört zum Inventar der geschützten Naturdenkmäler im Kanton Graubünden. Eine Abkühlung im Crestasee ist ein wunderbarer Abschluss für eure Wandertour, da der See berühmt ist für seine gute Wasserqualität.


Schwellisee und Älplisee

Der Älplisee ist ein auf 2156m hoher gelegener Bergsee. Er befindet sich in dem wunderschönen Ort Arosa in Graubünden. Unsere Wanderung startete in der Talstation "Hörnli-Express". Von dort aus ist alles wunderbar ausgeschildert. Nach gut einer Stunde erreichten wir den Schwellisee. Das war auch der leichte Teil der Wanderung. Der Bergsee befindet sich auf über 1900m Höhe. Leider hat es an dem Tag geregnet wie aus Eimern und man konnte nur erahnen wie schön er im Sonnenschein aussehen würde.

Von nun ab ging es immer weiter bergauf. Bald gelangten wir an eine Hochebene und hatten nochmal einen perfekten Blick auf den Schwellisee. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir endlich den Älplisee. Baden ist dort erlaubt, aber auch im Sommer ist der See eiskalt und es können bis Juni Schneefelder an den Bergsee ragen. Aber bei heißen Temperaturen ist das sicher eine gute Abkühlung nach der anstrengenden Wanderung.


Eichhörnliweg

Wir haben schon vorher viel von dem Eichhörnliweg in Arosa gelesen und wollten unbedingt dort hin! Parkmöglichkeiten gibt es am Obersee. Von dort aus sind es etwa 5min bis zu dem Waldstück. Kaum haben wir es betreten kamen schon ein paar Eichhörnchen vorbei geflitzt. Selbst die Vögel haben den Menschen dort aus der Hand gefressen. Wir haben jede Menge Walnüsse eingepackt, uns hingehockt und schon kamen die Eichhörnchen angerannt und haben sie uns aus der Hand geklaut. Was für ein Erlebnis!

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.