Kuhstall - Das Felsentor in der Sächsischen Schweiz

 

Felsentor "Kuhstall" im Elbsandsteingebirge

 

Der Kuhstall ist das zweitgrößte Felsentor im Elbsandsteingebirge und befindet sich in Bad SchandauEs ist ca. 11 Meter hoch, 17 Meter breit und 24 Meter tief. Von der Aussichtsterrasse des Felsentors sind die Felsen der Hinteren Sächsischen Schweiz in einem weiten Panorama sichtbar. Woher es seinen Namen hat? Es wird vermutet, das die Bewohner der mittelalterlichen Burg dort ihr Vieh unterbrachten, welche sie bei ihren Raubzügen erbeuteten. Kühe werdet ihr hier also nicht finden. :)  

 

Wie kommt man zum Kuhstall?

Wir können hier im Kirnitzschtal parken, entweder am Lichtenhainer Wasserfall (7€ Tagesticket) oder kostenlos am Beuthenfall. Dort sind die Parkplätze allerdings sehr begrenzt.

Falls ihr mit Bus oder Bahn nach Bad Schandau kommt, könnt ihr von dort mit der historischen Kirnitzschtalbahn zur Endhaltestelle "Lichtenhainer Wasserfall" fahren.

 

Wanderung zum Kuhstall - Unsere Route

Die Wanderung zum Kuhstall war wirklich nicht sehr anspruchsvoll und ist perfekt für eine Halbtagestour. Allerdings kann diese Wanderung auch mit der Idagrotte verbunden werden, was wir euch sehr empfehlen können.

Wir starteten direkt am Beuthenfall im Kirnitzschtal. Sollte dieser kostenfreie Parkplatz belegt sein, könnt ihr auch am Lichtenhainer Wasserfall parken. Der befindet sich direkt daneben.

Den steil aufsteigenden Wanderweg am Beuthenfall kannten wir schon von unserer Tour zur Idagrotte. Die startete nämlich am selben Punkt. Allerdings folgten wir diesmal der roten Punktmarkierung, die uns schon nach wenigen Minuten nach links an großen Felswänden vorbei führte.

Dann liefen wir etwa 30 Minuten den gemütlichen Waldweg hindurch, bis dann auch schon der Aufstieg zum Felsentor kam. Der war aber auch nicht schwierig. Eine Metalltreppe brachte uns durch die feucht kühlen Felswände hindurch und dann waren wir auch schon oben angekommen. Auf der linken Seite erwartete uns das riesige Felsentor, wo wir als erstes hindurch gingen. Dort hatten wir dann ein fantastisches Panorama auf die vielen Felsen der Hinteren Sächsischen Schweiz. Wir nahmen gleich auf einer der vielen Bänke Platz und machten eine kleine Pause.

Dann entdeckten wir, etwas versteckt, auf der rechten Seite eine Felsspalte. Wir kletterten hindurch und sahen auf der linken Seite eine sehr schmale Eisenleiter. Das war die Himmelsleiter! Da mussten wir hinauf! Die Treppe war so eng, das es hier verboten ist wieder nach unten zu laufen. Dann hatten wir schon nach kurzer Zeit das Felsplateau des Kuhstalls erreicht. Auch hier hatten wir nochmal eine tolle Aussicht.

 

Über die Himmelsleiter auf das Felsplateau 

 

Jetzt mussten wir auf der anderen Seite über ein paar Stufen wieder nach unten. Auch hier gibt es noch ein paar "Geheimtipps". Unten angekommen, entdeckten wir auf linker Seite ein Geländer direkt im Felsen. Jetzt kam der kraxelige Teil. Dort kamen wir nur gebückt um die Kurve herum. Dann folgten ziemlich große Felsbrocken, über die wir hinüber klettern mussten. Ganz am Ende, entdeckten wir dann das Schneiderloch auf der rechten Seite. Allerdings mussten wir hier auch schon fast kriechen, um dort hindurch zu schauen.

Zurück kamen wir wieder auf dem selben Weg und bevor wir dann wieder in Richtung Kuhstall gelaufen sind, sind wir an der Kreuzung erstmal nach links gelaufen. Dort war nämlich noch eine kleine versteckte Höhle zu finden. An der riesigen Felswand entlang, befand sich am Ende noch ein kleines dunkles Loch, in das man hineinkriechen konnte. Ein kleine, steile und ziemlich enge Eisenleiter führte zu einer kleinen Aussicht. Wenn man dort auf andere Wanderer trifft, kann es schon ziemlich eng werden.

 

Das Schneiderloch am Kuhstall in der Sächsischen Schweiz

 

Der Hauptweg brachte uns dann wieder zum Kuhstall, wo sich übrigens auch eine Bergbaude befindet. Da haben wir uns erstmal eine leckere Eisschokolade gegönnt. Zurück zu unserem Parkplatz, dem Beuthenfall, kamen wir auf dem selben Weg, wie wir hergekommen waren.


Tipp: Der Kuhstall lässt sich auch super mit der Idagrotte verbinden. Dazu kannst du dir unsere Wanderroute mit Outdooractive downloaden oder ausdrucken:

 

Mehr über Outdooractive erfährst du hier.

 

 

Prebischtor

Es ist nicht nur das Symbol der Böhmischen Schweiz, es ist das größte Sandstein - Felsentor Europas! Das Prebischtor ist 16m hoch, hat eine Spannweite von 27m und eine Bogenbreite von 8m. Jährlich kommen hier ca. 200 000 Besucher her.

 

Edmundsklamm

Ein besonderes Highlight in der Böhmischen Schweiz ist die Wanderung durch die Wilde Klamm und die Edmundsklamm. Die Böhmische Schweiz grenzt direkt an die Sächsische Schweiz an und somit lassen sich beide super miteinander verbinden.

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