Wanderungen » Saechsische Schweiz » Frienstein - Idagrotte & Carolafelsen

Frienstein - Idagrotte & Carolafelsen

 

Frienstein Sächsische Schweiz

 

Die Idagrotte ist eine große Kluft - und Schichtfugenhöhle und befindet sich auf der Ostseite des Friensteins in Ostrau. Um 1410 wurde hier eine Burgwarte errichtet und die Grotte wurde als natürlicher Felsraum genutzt. Auch heute sind noch Spuren der mittelalterlichen Nutzung erkennbar.

 

Wie kommt man zur Idagrotte?

Wer zur Idagrotte möchte, sollte am Besten im Kirnitzschtal parken. Ins Navi geben wir Kirnitzschtalstraße in 01855 Sebnitz ein. Hier gibt es einen großen Parkplatz, direkt am Lichtenhainer Wasserfall. Das Tagesticket kostet 7€.  Davor oder dahinter befinden sich auch kleine, zum Teil kostenlose Parkplätze. Diese sind allerdings schnell und gerne belegt.

 

Wanderung zum Frienstein mit der Idagrotte 

Unsere Wanderung startete direkt am Beuthenfall. Falls ihr aber am Lichtenhainer Wasserfall parkt, lauft ihr nur fünf Minuten bis zu unserem Startpunkt. Dort führte der Wanderweg direkt steil nach oben und wir folgten der roten Strichmarkierung. An der folgenden Kreuzung kann man direkt nach rechts abbiegen, wenn man möchte. Das ist der kürzere Weg in Richtung Idagrotte. Wir hatten uns allerdings für die längere Wanderung entschieden und sind weiter gerade aus gelaufen.

 

Vorbei an den Affensteinen

 

Etwa eine Stunde führte uns der Weg durch den märchenhaften Waldabschnitt, entlang an der Unteren Affensteinpromenade. Das war der gemütliche Teil unserer Wanderung, denn dann folgte der Aufstieg auf der rechten Seite. Etliche Treppen lagen vor uns, die uns leicht aus der Puste brachten. Nachdem wir diese hinter uns gelassen hatten, folgten wir dem Wanderweg weiter. Ein stetiges Auf und Ab, vorbei an riesigen Felswänden brachten uns zu einem Aussichtspunkt, von dem wir schon den Frienstein mit der Idagrotte entdecken konnten. Jetzt war es nicht mehr weit.

Nach ca. 20 Minuten führte rechterseits der Weg nach oben zum Frienstein. Die letzten Treppen hinter uns gelassen, standen wir, mit den Füßen im feinen Sand, vor den riesigen Felsen. Hier konnten wir schon die ersten Kletterer beobachten.

Dann war es eine ziemliche Kraxelei, über und unter Felsbrocken hindurch. Was für ein Abenteuer! Wanderschuhe solltet ihr hier auf jeden Fall tragen, vor allem weil es auch durch den sandigen Boden sehr rutschig werden kann. Die nächste Etappe führte um die Grotte herum. Dabei überquerten wir nur ein schmales Felsband, wo wir wirklich trittsicher sein mussten. Hier ging es tief nach unten! Zum Hangeln dienten uns ein paar Metallgriffe, die in der Felswand angebracht waren.

 

Idagrotte in der Sächsischen Schweiz

 

Dann hatten wir auch schon einen tollen Ausblick auf die Felsenwände um uns herum. Diesen Platz nutzten wir gleich um ein kleines Päuschen einzulegen. Danach mussten wir natürlich noch die Idagrotte erkunden, die sich direkt hinter uns befand. Man kann einmal komplett durch die dunkle Grotte hindurch laufen, wobei man an einer Stelle nur gebückt hindurch kommt. Spektakulär!

Später ging es wieder zurück auf den Hauptweg. Dann kamen wir nochmal an eine kleine Kreuzung und wir entschieden uns, dort nochmal nach links in Richtung "Reitsteig" abzubiegen. Dort sollte uns noch eine wirklich schöne Aussicht erwarten. Wir mussten ein paar Treppen überqueren, die wirklich sehr nass und rutschig waren. Aber schon nach kurzer Zeit kamen wir oben an. Wir mussten nur noch ein kleines Stück nach rechts laufen und wir standen vor einer traumhaften Aussicht auf die Sächsische Schweiz. Verständlich, warum an dieser Stelle so viele Wanderer eine Pause einlegten. Wir gingen noch links um die Kurve herum und kletterten auf die Felsen hinauf. Von dort war die Aussicht einfach fantastisch. Auch wir legten hier nochmal eine Pause ein und genossen einfach nur den Blick auf die vielen umliegenden Felsformationen.

 

Beeindruckende Felsformationen in der Sächsischen Schweiz

 

Weiter führte uns der Wanderweg über den "Reitsteig". Erst nach etwa zehn Minuten war dann auch endlich der Carolafelsen ausgeschildert. Dieser sollte nämlich unser nächstes Ziel werden. Da es die letzten Tage heftig geregnet hatte, wurde es am Ende des Waldweges ziemlich matschig und auch die letzten Stufen vor dem Aufstieg waren wieder richtig nass und rutschig. Nach links war dann schon der Carolafelsen ausgeschildert und der Weg nach oben war wirklich nicht schwierig. 

Oben angekommen bot sich ein traumhafter Blick auf den Falkenstein und die Schrammsteine. Wusstest du, das der Carolafelsen der beliebteste Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz ist? Bei diesem Panorama wirklich kein Wunder! Wir wollten hier auf jeden Fall die Sonne untergehen sehen und suchten uns ein Plätzchen in erster Reihe. Zu unserem Glück, waren an diesem Tag nicht viele andere Wanderer unterwegs, was uns selbst erstaunte. 

 

Zum Sonnenuntergang auf dem Carolafelsen

 

Bevor es dunkel wurde, machten wir uns noch rechtzeitig auf den Weg zum Auto. Aus Zeitgründen entschieden wir uns, die Route zu nehmen, von der wir gekommen waren.


Tipp: Die Idagrotte lässt sich auch super mit dem Kuhstall verbinden. Dafür kannst du auch unsere Wanderroute mit Outdooractive verwenden:

 

Mehr über Outdooractive erfährst du hier.

 

 

Schrammsteine

Die Schrammsteine sind ein sehr beliebtes Wander - und Klettergebiet. Es handelt sich hierbei um eine 12km² lange, stark zerklüftete Felsgruppe östlich von Bad Schandau, in der Gemarkung Ostrau. Mit grandiosen Aussichten verläuft die Wanderung über die komplette Schrammsteinkette und über einen Teil der Affensteine. 

 

Rauenstein

Vom Rauenstein aus bietet sich nochmal ein völlig anderer Blick auf die Bastei. Über einen Gratweg kommt man immer wieder an vielen Aussichtspunkten vorbei, mit Blick auf die Bastei, auf den Lilienstein und die Festung Königstein.

Dann folge uns doch gern auf unseren Social Media Kanälen.

Dort berichten wir regelmäßig von unseren Wanderungen in der Sächsischen Schweiz.