Die Bastei - 

Wandern in der Sächsischen Schweiz

 

Blick auf die Bastei in der Sächsischen Schweiz

 

Nichts in der Sächsischen Schweiz ist wohl bekannter als die Bastei. Es ist die berühmteste Felsformation der Region und zählt damit zu dem beliebtesten Ausflugsziel des Elbsandsteingebirges. Von der Basteiaussicht bietet sich ein einmaliges Panorama mit Blick auf den Lilienstein oder auf den Königstein. Die Brücke ist 76m lang und auch von dieser bietet sich eine fantastische Aussicht. Da die Bastei zu dem absoluten Highlight des Elbsandsteingebirges gehört ist es hier wirklich immer voll. Wir vermeiden es am Wochenende herzukommen und das empfehlen wir dir auch! Selbst unter der Woche ist sie gut besucht, deshalb kommen wir am Liebsten zum Sonnenuntergang oder zum Sonnenaufgang her! Dann kann man die Aussicht auch richtig genießen! 

 

Wie kommt man zur Bastei?

Über den Ort Lohmen gelangen wir bis zum Bastei Berghotel. Ins Navi geben wir 01847 Lohmen ein. Dort finden wir zwei Parkplätze. Der erste Parkplatz (5€ Tagesticket) befindet sich am Anfang der Basteistraße. Dort wird sogar ein Busshuttleservice (Preis: 1€) angeboten, der direkt bis zur Bastei fährt. Allerdings kann man das kurze Stück auch bequem zu Fuß gehen. Der zweite Parkplatz befindet sich direkt vor der Bastei. Hier kostet das Tagesticket allerdings 7€.

 

Wanderung zur Bastei über die Schwedenlöcher

Wir starteten also vom Parkplatz und gingen erstmal ein kurzes Stück an der Straße entlang. Nicht weit, denn dann führte schon ein Weg nach links. Auf dem Wanderschild stand “Schwedenlöcher”. Sehr gut, denn genau dort wollten wir unsere Wanderung beginnen.  

Ganz gemütlich folgten wir dem schattigen Waldweg. Bei über 30 Grad im Schatten war das einigermaßen angenehm und wir bereuten bis jetzt noch nicht, bei diesen Temperaturen wandern zu gehen. ;) Kein Wunder, schließlich hatten wir die 700 Stufen noch nicht vor Augen.  

Am Ende des Weges sahen wir noch ein Schild, auf dem “Aussichtspunkt” stand. Na den nehmen wir doch auf jeden Fall noch mit, bevor es hinab zu den Schwedenlöcher ging. Gesagt, getan! Und wir waren mehr als begeistert! Diese Aussicht auf die Felsformationen war grandios. Im Hintergrund konnten wir ganz klar den Lilienstein erkennen.  

 

Aussichtspunkt an der Bastei

 

Gerade so aus dem Staunen herausgekommen, liefen wir zurück an die Wegkreuzung und gingen nun hinab zu den Schwedenlöchern. Viele Stufen führten steil hinab und spätestens hier, waren wir froh, diesen Weg nicht nach oben genommen zu haben bei der Hitze!  

Es war ein spektakuläres Gefühl durch diese feuchtkühlen Felsschluchten zu laufen. Ganz klar, warum die Schwedenlöcher zu einem der beliebtesten Wanderwege in der Sächsischen Schweiz zählen. Pro Schätzungen überqueren diesen Weg in der Hauptsaison übrigens 2000 Menschen pro Tag! 

Die Schwedenlöcher befinden sich auch auf der 2.Etappe des Malerweges: Malerweg & Schwedenlöcher.    

 

Einzigartige Felswände - Die Schwedenlöcher

 

Nach 700 Treppenstufen und zwei steilen Eisenleitern waren wir im Tal angekommen. So neugierig wie wir waren, mussten wir schauen was denn der “Amselfall” ist, der hier ausgeschildert war. Kurz gegoogelt – Aha, ein kleiner Wasserfall. Nur 5 Minuten? Na dann schauen wir doch dort auch mal kurz vorbei! 

Wir nahmen also den steilen Weg nach links oben. Nach wenigen Minuten standen wir schon vor der Amselfallbaude. Eine Gaststätte, in der man sich stärken kann. Außerdem befindet sich darin auch eine Informationsstelle der Sächsischen Schweiz.  

Kurz dahinter war auch schon der kleine Wasserfall zu sehen. Mit klein, meinen wir wirklich klein! Aber die zehn Minuten mehr zu Fuß taten uns auch nicht weh.

Wir gingen dann wieder zurück ins Tal und folgten etwa 1,5km dem idyllischen AmselseeWer möchte kann hier sogar mit dem Ruder- oder Tretboot eine romantische Tour über den 600m langen See machen. Die Preise und Öffnungszeiten könnt ihr hier checken.  

 

Der Amselsee in Rathen - Perfekt für eine Ruderbootstour

 

Wir erreichten dann den Amselgrund. Vorbei an dem Bootsverleih sahen wir schon bald die nächsten Wegweiser. Bastei nach oben. Alles klar, irgendwann musste ja der Aufstieg kommen. Wir standen vor unzähligen Treppen und schwitzten schon beim Anblick.  

Zum Glück war um uns herum Wald, der uns Schatten bot. Hier laufen wir übrigens auch an der Felsenbühne vorbei. Diese befindet sich im Kessel des Wehlgrundes, unterhalb der hohen Felsen der Bastei. Die Felsenbühne Rathen gilt sogar als „schönstes Naturtheater Europas“. Zwischen Mai und September finden hier Aufführungen und Konzerte statt. Hier geht es zur Programmübersicht. 

Oben angekommen gab es schon den ersten Aussichtspunkt, von dem man einen fantastischen Blick auf die Elbe und den Lilienstein hat. Schon kurz danach erreichten wir den Eingang zur Felsenburg Neurathen auf der rechten Seite. Dies ist die Ruine der größten mittelalterlichen Felsenburg der Sächsischen Schweiz. 

Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Im Jahre 1982 und 1984 wurden Teile der Burganlage als Freilichtmuseum rekonstruiert. Der Eintritt kostet 2€. Ab 19Uhr gilt hier die „Kasse des Vertrauens“.  

Von hier hatten wir nochmal eine ganz andere Perspektive auf die Bastei und die vielen, vielen Felsformationen. Wir konnten uns gar nicht daran satt sehen!  

 

Von der Basteiaussicht über die Felsenburg Neurathen

 

Nach diesem Rundgang befanden wir uns wieder vor der Basteibrücke. Jetzt kam der Part, der wohl am beliebtesten hier ist. Einmal diese Brücke zu überqueren. Doch für uns kam der beste Aussichtspunkt erst danach. Ein Weg führte uns am Ende der Brücke nach rechts auf den Ferdinandstein. Und wir können euch sagen: Von dort habt ihr den besten Blick auf die Basteibrücke. Einfach wunderschön! Und wenn die Sonne langsam untergeht und der Himmel sich bunt färbt, ist es noch viel schöner! 

Schnell ein paar Fotos geschossen, damit die anderen Wanderer, die schon warteten, auch diese Aussicht genießen konnten. Es ging zurück Richtung Basteihotel. Diese Straße kam uns bekannt vor, denn hier starteten wir unsere Wanderung. Nach wenigen Minuten erreichten wir wieder unseren Parkplatz und hatten diese wunderschöne Bastei-Wanderung abgeschlossen.  

 

Zum Sonnenuntergang noch schöner - Die Basteibrücke


Damit auch wirklich nichts schief geht, könnt ihr euch unsere Route mit der Outdooractive-App herunterladen oder ausdrucken:

 

Mehr über die Benutzung zur Outdooractive-App erfahrt ihr hier.

 

Lilienstein

Der Lilienstein ist der wohl markanteste und einzige rechtselbische Tafelberg der Sächsischen Schweiz. Er ist 415m hoch und befindet sich in PorschdorfAußerdem stellt er das Symbol der Sächsischen Schweiz dar. An drei Seiten wird er von der Elbe umflossen, die hier eine 180 Grad Schleife beschreibt. 

Schrammsteine

Die Schrammsteine sind ein sehr beliebtes Wander - und Klettergebiet. Es handelt sich hierbei um eine 12km² lange, stark zerklüftete Felsgruppe östlich von Bad Schandau, in der Gemarkung Ostrau. Mit grandiosen Aussichten verläuft die Wanderung über die komplette Schrammsteinkette und über einen Teil der Affensteine. 

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